Die Jahreshauptversammlung des Sportvereins fand diesmal bereits am 27. Februar in der Gaststätte Erber statt, da dringende Themen anstanden. Vorsitzender Frank Woge konnte neben 32 Mitgliedern auch Bürgermeister Martin Brix sowie zukünftige Neumitglieder begrüßen. In seinem Bericht bescheinigte er dem Verein mit unveränderter Mitgliederzahl und gesunden finanziellen Verhältnissen eine solide Basis. Einzig negativ fiel ein PKW-Fahrer auf, der im Winter auf dem Fußballplatz Runden drehte und die Grasnarbe beschädigte.
Für die Gymnastikabteilung berichtete Hermine Jäger von unverändertem Zuspruch zu den bestehenden Angeboten. Demnächst soll zusätzlich ein Eltern-Kind-Turnen angeboten werden. Auch das bewährte Programm der Skiabteilung wurde laut Johannes Ferstl wieder gut angenommen, so dass z. B. für die Skikurse ein zusätzlicher Kleinbus angemietet wurde. Der Tennisbericht von Thomas Hiergeist wies neben guten Mannschaftserfolgen der älteren Herren auch auf das rege soziale Leben am Tennisplatz hin. Viele Gruppen verbinden das Tennisspiel mit einer gemeinsamen Brotzeit.
Die Vorstandswahlen fielen sehr unspektakulär aus. Das bisherige Team wurde einstimmig und mit hoher Frauenquote wiedergewählt: 1. Vorsitzender: Frank Woge, 2. Vorsitzende: Susanne Lell, 3. Vorsitzende: Uta Peters, Schriftführerin: Sibylle Praller.
Das Hauptthema des Abends stellte der Vorsitzender Frank Woge vor. Auf dem bisherigen Fußballplatz wird durch die Vereine SC Sinzing und FC Viehhausen im Sommer ein Kunstrasenplatz errichtet. Dieser soll vor allem von den Jungendmannschaften der Gemeinde genutzt werden, um die bestehenden Rasenplätze sowie die Halle zu entlasten. In diesem Zusammenhang wurde vom Sportverein eine Planung zur Ertüchtigung des Sportheims erstellt. Vorgesehen ist u. a. der Einbau von Klimageräten zum bedarfsgerechten Heizen im Winter, eine Fußbodenheizung in den Duschen, der Austausch von Sanitäranlagen sowie Malerarbeiten. Aufgrund vorliegender Angebote und unter Einbeziehung von viel Eigenleistung rechnet der Verein mit Ausgaben in Höhe von ca. 60.000 €. Die Gemeinde hat bereits die Übernahme von 30 % dieser Kosten zugesagt. Nach eingehender Diskussion wurde der Antrag zur Renovierung des Sportheims einstimmig angenommen.
Stefanie und Florian Kleber sowie Raphael Keller präsentierten die Idee einer Radsport-Abteilung für Kinder. Ziel sind regelmäßige Übungsstunden im Gelände, bei denen Fahrsicherheit und Technik vermittelt werden. Das Angebot wird mit einem Schnuppertag am 21. März starten. Da es kaum ähnliche Angebote in der Gegend gibt, ist ein großer Zuspruch denkbar.
Zum Abschluss bedankte sich auch Bürgermeister Martin Brix für das Wirken des Sportvereins in der Gemeinde. Insbesondere der neue Kunstrasenplatz wird zur Wertsteigerung des Ortsteils und der Gemeinde Sinzing beitragen, zumal es im westlichen Landkreis noch keine vergleichbaren Angebote gibt.