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3.3.2016

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Chronik
Ski

Die Gründungsversammlung der Skiabteilung fand am 20. September 1983 „beim Erber“ statt. Die Liste der Gründungsmitglieder umfasst 49 Personen (SV Eilsbrunn, Skiabteilung, Saisonprogramm 1988/89, S. 10). Erster Abteilungsleiter war Karl-Heinz Hildebrand. Ihm folgte 1986 Josef Pilz.

1987 wurde die Ski-Abteilung zur Ski- und Tennis-Abteilung erweitert. Die Funktion des Abteilungs-Leiters übernahm Josef Pilz.

1990 aber erfolgte – nach dem Rücktritt von Josef Pilz – ein Herauslösung der Tennisabteilung als selbständige Abteilung. Neuer Ski-Abteilungsleiter wurde zunächst an der Spitze eines Fünfer-Gremiums Oliver Schlegl, bald darauf – noch 1990 – Reinhard Riedlbauer. Er übte diese Funktion bis Dezember 1993 aus. Nach ihm übernahm Christian Tuschl kommissarisch dieses Amt. Ab 1994 bis 2006 trug Frank Woge die Verantwortung als Abteilungsleiter der Skiabteilung, in 2006 übernahm Christina Jäger diese Aufgabe.

Die Skiabteilung entwickelte sich im SV Eilsbrunn mitgliedermäßig recht positiv. 1989 meldete Abteilungsleiter Josef Pilz dem Skigau Oberpfalz 88 Mitglieder (52 Erwachsene, 29 Kinder und 7 Jugendliche). 1994 waren insgesamt 76, 2000 dann 121, 2005 schließlich 140 Mitglieder zu verzeichnen. Damit stellte sie zu Jahresbeginn 2005 bei einer Gesamtmitgliederzahl des SV Eilsbrunn von 487 die mitgliederstärkste Abteilung dar.

Die Skisaison wurde lange Jahre eröffnet durch den alljährlichen Skibazar, nach einigen Jahren auch kombiniert mit Neuartikelinfo. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Skiabteilung gab es 1988 eine Saisoneröffnungsfeier mit circa 170 Besuchern und in der Saison 1988/89 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Ski-Vereinsmeisterschaft. Bei 75 Startern wurden damals Christian Tuschl Vereinsmeister und Claudia Jobst Vereinsmeisterin. In dieser Saison nahmen insgesamt 85 Personen an den verschiedenen Skikursen teil.

Der Erfolg der Skiabteilung hängt wesentlich von den guten Übungsleitern ab. Hier ließ der Verein frühzeitig gezielt qualifizierte Kräfte ausbilden, die ihre Prüfungen beim DSV ablegten. In der Saison 1986/87 standen dem Verein bereits fünf geprüfte Übungsleiter zur Verfügung, nämlich Thomas Huber, Reinhard Riedlbauer, Gerold Jessensky, Josef Pilz und Christian Tuschl; 1988/89 wuchs ihre Zahl auf zwölf, es kamen Willi Kus, Otto Teufel, Ludwig Jäger, Rudi Pusch, Oliver Schlegl, Sabine Jäger und Claudia Jobst hinzu. Im Dezember 1988 fand die Einschulung der Übungsleiter in Alpbach statt, 1992 beispielsweise im Zillertal.

Vorbereitendes Konditionstraining bzw. Skigymnastik konnte erfreulicherweise in der Anfangszeit in der Schulturnhalle Sinzing durchgeführt werden. In der ersten Aktivphase bis 1990 waren dabei als Organisatoren „Jack“ (Gerold) Jessensky, unterstützt von Karl-Heinz Hildebrand, tätig sowie Adam Albrecht, Willi Kus, Josef Pilz und Otto Teufel. Bereits ab 1989 leitete Sabine Jäger das Skitraining, zuerst abwechselnd mit den oben genannten, ab 1990 dann eigenverantwortlich. Sie stellte sich 15 Jahre als Übungsleiter zur Verfügung und trainierte die Sportler sowohl Sommer wie Winter. Ab 1996 wurde die Skigymnastik zur Fitnessgymnastik für die ganze Familie und findet seither jeden Donnerstag abend in der Viehhausener Turnhalle statt.

Wenn es die Eilsbrunner Schneelage zuließ, wurde zwischen Weihnachten und Neujahr jeweils ein „Zwergerl-Skikurs“ in den „Kinderalpen von Eilsbrunn“ bzw. auf der Sußbauer-Wies’n durchgeführt. Der Zwergerlkurs war für alle Kinder kostenlos. In der Saison 1992/93 nahmen daran 24 Kinder und fast ebenso viele Eltern teil. 1996 pflügten 16 Zwegerln erste Kurven.

Hauptschwerpunkt des Programms waren die alljährlich angebotenen Skikurse im Januar/Februar im Bayerischen Wald, etwa am Pröller oder Geißkopf. Manchmal, wie in der Saison 1993/94, mussten die Skikurse wie auch die Vereinsmeisterschaft wegen Schneemangel ausfallen. Zu den normalen Skikursen kamen in den neunziger Jahren – ab der Saison 1994/95 – Snowboard-Kurse und später auch Carving-Skikurse hinzu..

Zu einem viertägigen Ski- und Snowboardkurs anfangs Januar 1997 wie auch 1998 ließen sich mit zwei Bussen 42 bzw. sogar 46 Skischüler, bis zu 12 Übungsleiter und Helfer, dazu Eltern und „Freifahrer“ zum Pröller in den Bayerischen Wald bringen. Beim Abschlussrennen stellten alle Skikursteilnehmer ihr erlerntes Können unter Beweis und feierten nach der Heimkehr beim Erber.

In der Wintersaison 2002/2003 konnten 30 Ski- und acht Snowboard-Kursteilnehmer ihre Brettltechnik an zwei Wochenenden im Geißkopfskigebiet verfeinern. Alle Teilnehmer wurden nach den Schlusswettkämpfen mit Urkunden und Medaillen ausgezeichnet (MZ v. 25.2.2003).

Für ausdauernd Begeisterte wird auch Flutlicht-Skifahren angeboten. So stand im Februar 2003 jeden Mittwoch eine Fahrt zum Predigtstuhl auf dem Programm.

Besondere Stimmung garantieren die alljährlichen eintägigen Faschingsfahrten in die Alpen. Da das genaue Ziel nicht bekannt gegeben wird, werden diese Busfahrten auch „Fahrt ins Blaue“ genannt. Ist das Ziel auch jeweils anders, so bleibt das Motto doch stets gleich: „Jede Menge Spaß und Faschingslaune!“ Bereits im Bus, nicht erst auf den Pisten, geht es dabei hoch her. Verkleidung und Faschingsdekoration im Bus, Faschingskrapfen und Knacker sorgen für Stimmung.

Den skifahrerischen Höhepunkt aber stellt die Wochenendausfahrt in die Alpen dar. Reith im Alpachtal war von den 1980er Jahren bis 1994 das Ziel; 1994 allerdings musste die Ausfahrt nach Alpach entfallen, da die Unterkunft vom dortigen Wirt gekündigt wurde.1995 fuhr man ins Dachstein-Gebiet, 1996 stand wieder die Ausfahrt nach Alpach auf dem Programm. 1997 fiel die Fahrt ins Alpachtal wegen eines Brandes in der Unterkunft aus, 1998 und die folgenden Jahre war das Alpachtal erneut das Ziel. Ab 2002 ging es nach Wenns ins Pitztal.

In den Anfangsjahren gab es Ende März / Anfang April auch noch Saison-Abschlussfahrten, so 1987 und 1988 nach St. Anton am Arlberg, 1989 und 1990 nach Ischgl „zum Brettlwaschen“ in das berühmte Skigebiet der Silvretta, 1993 nach Saalbach Hinterglemm, 1995 in die Region Amadé.

Doch auch auf dem geselligen Sektor entwickelte die Skiabteilung ein Eigenleben. In der Saison 1986/87 wurde an jedem ersten Freitag im Monat in die Vereinsgaststätte Erber zum Stammtisch eingeladen. Auch im Sommer hielt man untereinander Kontakt. Vom 18.–20. Juli 1986 beispielsweise wurde eine Familien-Wochenendfahrt ins Alpbachtal durchgeführt. Auch traf man sich zum Grillfest am Guggenberger Weiher oder im Herbst zu einer Wanderung. In den Pfingstferien 2003 wurde eine Kanutour durchgeführt.

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